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TCM-Forum » TCM allgemein » TCM Nebenwirkungen
 
Thema: TCM Nebenwirkungen 
math05.01.2010 um 21.33 | antworten und zitieren 
Beitrag #1

an math
Hallo Forum
Ich leide seit Jahren an Psoriasis und habe sehr viele Dinge versucht um mein Leiden zu lindern.
In meiner Verzweiflung bin ich auch auf TCM gestossen und habe es mit Akupunktur und Kreutertee versucht.
Das Ergebniss war erstaunlich gut. Innert tagen hat sich der Zustand meiner Haut sehr gut verbessert.
Leider kommten mit dem einnehmen des Kreutertees auch sehr starke Nebenwirkungen:
-Gliederschmerzen
-Kältegefühle gefolgt von starkem Fieber
-Starte körperliche Unruhe in der Nacht (Schlafen unmöglich)
-Völlegefühl im Magen
Nach ca 24 Stunden ist der Spuck vorbei.
Wenn ich nun der Tee weiter einnehme, habe ich nur noch geringe Nebenwirkungen.
-Tag für Tag komme ich mehr ausser Atem. Dies geht soweit, dass ich kaum noch gehen kann.

Ich habe nun bereits zwei unabhängige TCM Ärzte kontaktiert. Ich bekam Aussagen wie: Wenn ich den Tee nicht einnehmen will, muss ich das auch nicht. Solche Nebenwirkungen sind in der TCM nicht möglich! Das muss wohl eine Grippe sein.

Ich habe nun schon bald ein duzend mal Versucht mit absetzen des Tees und wiederaufnahem. Die Syntome waren jeweils ähnlich bis gleich!

Ich vermute, dass eines dieser beiden Kräuter (Rehmanniae oder Scutellariae) dies bei mir auslöst.

Nun meine Frage: Gibt es jemanden, der auch schon solche Nebenwirkungen beobachtet hat? Gibt es eine Möglichkeit, herauszufinden, warum ich so extem reagiere. Ist das gut oder schlecht?

Besten Dank für ein Feedback
 
Johannes29.09.2010 um 19.53 | antworten und zitieren 
Beitrag #2

an Johannes
Natürlich können Pflanzenwirkstoffe eine starke Wirkung auf eine Allergie oder Autoimmunkrankheit haben. Das habe ich selbst schon oft erfahren, z.B. bei Echinacea, Reishi, Shiitake, Katzenkralle, Mistel, und vieles andere. Viele Heilpflanzen regen das Immunsystem leider stark an, was ihren Nutzen bei Allergien und Autoimmunkrankheiten schmälert.

Obengenannte Pflanzen sind außerordentlich wirksam, leider nicht ohne Nebenwirkungen. Innerhalb kurzer Zeit verschlimmern sich die Symptome, auch wenn ich bei Shiitake oder Katzenkralle durchaus heilsame Effekte (Immunmodulation) gespürt habe. Ein Tag mit Reishi-Pulver und mir geht es mies. Obwohl Reishi sehr mächtig das Immunsystem unterstützt, pusht es viel zu stark, was bei Krebs vielleicht helfen könnte, bei Autoimmunkrankheiten auch kontraproduktiv wirkt.

Leider habe ich bisher keine Pflanze oder Pflanzengemisch gehabt, welches die Krankheit eindeutig in den Griff bekommt. Ich habe einige versucht. Padma28 der Tibetischen Medizin war auch dabei. Es wirkt alles nicht schlecht, aber nicht effektiv genug. In dieses Forum schaue ich, weil ich auf der Suche nach Pflanzenwirkstoffen und einer entsprechenden Therapie bin.
 
 
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