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TCM-Forum » Krankheitsbilder » Baker-Zyste
 
Thema: Baker-Zyste 
Bernd K.26.03.2004 um 16.14 | antworten und zitieren 
Beitrag #1

an Bernd K.
Oh, bin ich der erste...

Also, ich habe seit zwei Wochen eine Ausbuchtung in der Kniekehle. Eine Baker-Zyste, hat mein Arzt gesagt. Eine Operation sei nötig. Nun habe ich im Netz rumgesurft. Viele raten von einer Operation ab. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Zyste von neuem bildet, sei groß. Was aber soll ich tun? Das Knie tut weh!

Ich habe mir Blätter von Wirsing umgebunden, die ich vorher kurz in heißes Wasser eingetaucht hatte. Den Tipp habe ich auf einer Naturheilkunde-Seite gefunden. Es lindert tatsächlich. Aber die Ausbuchtung geht nicht weg.

Kann bei einer solchen Beschwerde die TCM helfen?
 
Lydia24.04.2004 um 11.31 | antworten und zitieren 
ehemaliger Patient

Beitrag #2

an Lydia
Hallo Bernd , ja bei solchen Beschwerden kann die TCM helfen. In jedem Fall würde ich diesen Behandlungsweg wieder gehen . Mich hat TCM in der Klinik am Steigerwald vor einer 4.OP !!! wegen Bakerzysten bewahrt. Denn es stimmt, dass sich die Zyste höchstwahrscheinlich wieder bildet, da die Ursache der Erkrankung mit einer OP ja nicht gefunden, geschweige denn geheilt wird. Es lohnt sich, sich auf dieses Behandlungskonzept einzulassen. Nur Mut! 
Bernd K.28.04.2004 um 15.10 | antworten und zitieren 
Beitrag #3

an Bernd K.
Hallo Lydia,

Vielen Dank für das Posting. Mir geht es inzwischen etwas besser. Ich habe die Ernährung umgestellt, kaum Fleisch usw. Die Schmerzen am Knie sind zurückgegangen. Schmerz habe ich nur noch bei besonderen Belastungen. Auch die Zyste ist eher kleiner und nicht mehr so hart, aber eben doch noch vorhanden.

Um eine TCM-Behandlung habe ich mich noch nicht bemüht, es ist ja auch eine Geldfrage.

Sie sagen, dass Sie die Behandlung in der Klinik am Steigerwald vor einer 4. OP bewahrt hat. Ging das mit Arzneimitteln? Bildet sich dann die Zyste von selber zurück? Wie lange etwa dauert es? Lässt sich das Ihrer Einschätzung nach ambulant machen?

Vielen Dank nochmal und Grüße
Bernd
 
Lydia28.04.2004 um 21.21 | antworten und zitieren 
ehemaliger Patient

Beitrag #4

an Lydia
Hallo Bernd,
freut mich zu lesen, dass es Ihnen etwas besser geht.
Die TCM-Behandlung wird mit chinesischen Heilkräutern durchgeführt. Individuell bekommt jeder Patient seiner Erkrankung entsprechend eine Heilkräutermischung, aus denen man nach einem bestimmten Verfahren einen " Tee " kocht. Keine Angst, ist überhaupt nicht kompliziert! Diese Abkochung - Fachbegriff: "Dekokt" - trinkt man dann heiß in kleinen Portionen über den Tag verteilt, je nach Anweisung des behandelnden Arztes. Intensiv begleitend wurde ich dann noch u.a. mit Akupunktur und Körpertherapien behandelt.
Die Schwellung des Knies, das schmerzhafte Spannungsgefühl verschwand, die Beweglichkeit, Beugefähigkeit des Knies nahm wieder erstaunlich zu.
Wie lange eine Behandlung dauert, ist sicher nicht allgemein zu beantworten, sondern hängt mit der Grunderkrankung, sprich: Ursache zusammen, warum eine Bakerzyste entsteht.
Ob es ambulant zu behandeln ist, erfahren Sie am besten, wenn Sie sich mit einer Anfrage an die Klinik wenden und Ihre Beschwerden schildern, was ja per Mail möglich ist.Sie bekommen dann eine fachlich qualifizierte Antwort, die ich als Laie nicht geben kann.
Außerdem ist es eine Frage der Entfernung Wohnort - Klinik. Allerdings kommen viele Patienten zur ambulanten Behandlung aus der näheren und auch weiteren Umgebung. Ehemalige, stationäre Patienten werden, wenn sie das möchten, auch ambulant weiterbetreut - wie ich auch.
Was die Kostenfrage anbelangt - da finden Sie Hilfe über den Link " Schritte in die Klinik" ( heißt es, glaube ich ).
Schauen Sie da doch mal rein - oder fragen Sie ganz einfach mal in der Klinik nach.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig weiterhelfen.
Grüße Lydia
 
 
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