| Thema: Blasenentzündung chinesisch behandelbar? | ||
| Lara | 01.04.2004 um 15.21 | antworten und zitieren | |
| Beitrag #1 | Hallo, seit 2 jahrten habe ich immer wieder eine schmerzhafte Blasenentzündung. Antibiotika helfen immer nie für kurze Zeit. Ausserdem werden damit nie die Ursachen der Entzündung behandelt. Gibt es hier jemanden, der Erfahrung damit hat eine Blasenentzündung mit der chinesischen Methode zu behandeln? Danke im voraus. | Diskussionen zum Thema "Blasenentzündung" finden Sie in den Forensträngen: •Blasenentzündung chinesisch behandelbar? •Blasenentzündung vom Sex? •Blasenentzündung. |
| kangkang | 02.04.2004 um 20.24 | antworten und zitieren | |
| ehemaliger Patient Beitrag #2 | hallo, auch ich bin eine leidgeplagte Frau mit Blasenentzündungen gewesen! ich hatte alle 2 Monate eine, die ich nur teilw. mit Homöopathie und Hausmittelchen wegbekommen habe. Ansonsten halt doch Antibiotika. Auf Dauer bekam ich dadurch eine chronische Reizblase, von der die Schulmedizin meinte, daß man da nichts machen kann. Nach einer 2 monatigen Behandlung mit TCM hatte ich in 6 Monaten nochmal 1 Blasenentzündung und die Reizblase ist auch zum Großteil wieder in Ordnung. Ich kann jederzeit nochmal ein "Dekokt" trinken, um das ganze zu stabilisieren, aber z.Z. brauche ich es nicht : ) ich kann TCM nur empfehlen - und dir gute Genesung wünschen | |
| Lara | 05.04.2004 um 14.01 | antworten und zitieren | |
| Beitrag #3 | Hallo kangkang, deine Antwort macht mir Mut und ich hoffe mein Problem langfristig auch mit TCM lösen zu können. Aus Deinem posting entnehme ich, dass Du wohl hauptsächlich diese "Dekokte", also Kräuter genommen hast. Hilft das denn allein, oder bist Du auch akupunktiert worden? Gibt es Kräuterfertigmischungen für Blasenentzündung oder wie sind Deine zusammengestellt worden? Nimmst Du dieseDekokte nur in einer Akutphase oder auch darüber hinaus? Fragen über Fragen. Würd mich freuen, wenn Du noch nähere info gibst. Danke Lara | |
| kangkang | 05.04.2004 um 19.55 | antworten und zitieren | |
| ehemaliger Patient Beitrag #4 | Hallo, kann ich verstehen, daß du viele Fragen hast. Also: zuerst wird eine Anamnese gemacht und auf Grund deiner Krankheitsgeschichte (da sind auch Kinderkrankheiten und immer wieder auftretende Dinge wichtig) wird eine "Kräutermischung" individuell auf dich zusammen gestellt. Akupunktur hatte ich keine. Blasenenzündungen hatte ich dann keine mehr und die letzte im Januar war blutig und am Samstag, so daß ich doch zum Antibiotika gegriffen habe - wäre aber bestimmt mit TCM auch weggegangen. In der ersten Runde habe ich 4 Wochen die Dekokte getrunken. Jetzt bekomme ich sie noch ab und zu zur Stärkung des Systems. Wenn du noch mehr Fragen hast, scheu dich nicht, ich denke, das wichtigste habe ich erklärt. Viel Erfolg, Kangkang | |
| Lara | 06.04.2004 um 10.57 | antworten und zitieren | |
| Beitrag #5 | Hallo kangkang, ich denke, ich werde diese Behandlung auf jeden Fall probieren und danke Dir für Deine infos. Eine Frage habe ich jedoch tatsächlich noch. Gibt es bei diesen Dekokten, ähnlich wie bei der Homöopathie, eine Art Erstverschlimmerung? Da hätte ich natürlich ein wenig Angst vor. Wie war das bei Dir? Danke im voraus. Lara | |
| kangkang | 07.04.2004 um 21.00 | antworten und zitieren | |
| ehemaliger Patient Beitrag #6 | hallo lara, je nach dekok, gibt es tatsächlich unterschiedliche "nebenwirkungen" bzw. verschlimmerungen. in den ersten zwei wochen hatte ich häufig das gefühl, daß ich eine blasenentzündung durch den dekok bekomme, doch das waren die "nebenwirkungen". der arzt hatte mich vor der behandlung darüber informiert und ich hätte jederzeit bei ihm anrufen können. das war ein sehr beruhigendes gefühl. allerdings wurde die blase nach diesen verschlechterungen so rapide besser, daß ich manchmal vergaß, daß ich vorher solche maßiven blasenentzündungen hatte. da beginnt man wieder, hoffnung zu schöpfen und sein alltag nicht nach toiletten zu richten : ) liebe grüße kangkang | |
| meridian | 25.05.2004 um 13.34 | antworten und zitieren | |
| ehemaliger Patient Beitrag #7 | Auch ich hatte eine lange Karriere in Blasenentzündungen - und Nasennebenhöhlenentzündungen - gern im Pingpong abwechselnd. Es war ein eher langwieriges Verfahren, mit den chinesischen Dekokten (und stationär in der Klinik am Steigerwald auch mit Akupunktur) die Blase nachhaltig positiv zu beeinflussen. Ich trinke die Tees weiter-mit gutem Erfolg - und kann jeder/m diese Behandlung sehr empfehlen - ich wüßte keine so gute und nachhaltig wirkende! Und Antibiotika braucht man/frau dann wirklich nicht mehr (damit kommen die Infekte immer wieder und man schädigt sich und das ganze Immunsystem) - das hab ich jetzt nicht nur verstanden, sondern so intensiv durcherlebt, dass ich sehr überzeugt bin. Das Ganze gilt im Übrigen genau so für immer wiederkehrende Nasennebenhöhlen-entzündungen und sicher viele andere Infekte, mit denen ich zum Glück keine Erfahrung habe.... Viel Glück - und Ausdauer und Geduld! bei der Behandlung - es lohnt sich wirklich!!! | |
| elamaus1973 | 30.05.2004 um 19.13 | antworten und zitieren | |
| Beitrag #8 | hallo kangkang, habe deine Erfahrung mit TCM gelesen, das hat mich neugierig gemacht, da ich auch schon seit Jahren mit Blasenentzündungen rum mache. Wurde deswegen schon an der Harnröhre operiert. Eine Harnröhrenerweiterung nennt man sowas. Jetzt habe ich es schon wieder!! Meine Frage ist, was ist TCM, wo bekomme ich das, was hat es für Nebenwirkung, wie lange muß man TCM einnehmen??? Gruß Ela | |
| kangkang | 01.06.2004 um 17.52 | antworten und zitieren | |
| ehemaliger Patient Beitrag #9 | Hallo Ela, eine op kam erstmal für mich nicht in frage, obwohl mein urologe das auch als möglichkeit erwähnt hat. ich hatte solche angst vor den schmerzen und katheter und so. ich hatte ja auch 12 blasenentzündungen in 2 jahren. die letzte im august 2003. ich bin dann im september 2003 zur tcm klinik (traditionell-chinesiche-Medizin) - ambulant. es arbeiten dort "normale" ärzte (mediziner nach studium) mit verschiedenen fachrichtungen, die zusätzlich eine tcm-ausbildung gemacht haben. dort habe ich den dekokt (das ist ein sud, der aus individuell ausgewählten kräutern hergestellt werden muß - man bekommt ein "kochrezept") bekommen. erst mal für 12 tage. man trinkt täglich 2 dekokte. meine blase wurde dadurch kurzzeitig schlechter (kennt man von der homöopathie) und ich dachte schon, ich bekomme eine blasenentzündung, aber dann wurde es soooo viel besser, daß ich es gar nicht fassen konnte. ich habe dann nochmal 2 oder 3 packungen bekommen (je 12 tage) und dann eine pause eingelegt, um zu schauen, ob es stabil bleibt. ich hatte dann im januar 2004 nochmal eine blasenentzündung, was ja schon ein deutlicher fortschritt zu früher war. leider am wochenende und blutig, so daß ich trotzdem antobiotika genommen habe, obwohl ich das mit tcm auch wegbekommen hätte - aber die nerven liegen dann blank und es muß sofort weg !!! ich habe danach mit vitamin c, preiselbeersaft und homöopathie nachbehandelt. ich wollte mal sehen, ob die blase sich inzwischen selber stabilisiert. und seit dem hatte ich keine blasenentzündung mehr. : ) yuhuuu allerdings ist meine blase manchmal mehr "gereizt", so daß ich eher mal auf Toilette muß, aber im grünen bereich. ich habe ja auch laut urologe (blasenspiegelung) eine chronische reizblase mit typischem dreiecks-dach (hoffe, das stimmt so: also nicht rund und die blasenwand ist dicker, als normal). so weit meine geschichte. ich denke, es ist nicht immer gleich, aber es gibt immer die möglickeit, über tcm eine deutliche besserung zu bekommen. antibiotika heilt nicht, sondern verdrängt. tcm heilt. ich hoffe, nichts vergessen zu haben, sonst melde dich nochmal. gruß kangkang | |
| Mone | 20.08.2004 um 10.32 | antworten und zitieren | |
| Beitrag #10 | Hallo kangkang, vielen Dank für Deine Infos. Auch ich leide unter einer Reizblase seit 2 Jahren, die nach 3 aufeinander folgenden Blasenentzündungen eingetreten ist. Seit 2 Jahren habe ich Gott sei Dank keine schmerzhaften Blasenentzündungen mehr, aber muss ständig zur Toilette (ca. alle 20 Min.). Deswegen habe ich mir doch mal eine Blasenspiegelung machen lassen. Dabei wurde festgestellt, daß ich sog. aneorobe Bakterien habe, die sich an der Blasenwand festgesetzt haben. Dabei handelt es sich um Bakterien, die ohne Sauerstoff überleben können und auch keine Schmerzen verursachen. Jetzt war ich vor ca. 2 Monaten bei einer Ärztin, die auch seit 20 J. TCM praktiziert. Und ich trinke seit 7 Wochen den Dekok, kann aber bzgl. Reizblase keine enormen Verbesserungen feststellen. An manchen Tagen gehe ich seltener zur Toilette, an manchen Tagen noch genauso oft wie vorher. Meine Ärztin meinte eigentlich auch, dass sich ein Erfolg hätte schneller einstellen müssen. Daher meine Frage an Dich: Wie schnell hast Du was gemerkt und kannst Du noch zusätzlich irgendeinen Rat geben für die Reizblase, außer dem Dekok-trinken? Bzw. hast Du auch bzgl. Ernährung auf irgend etwas geachtet? Ich esse generell sehr wenig Fleisch und auch nicht viel Sachen mit Zucker. Ich bin für jeden Tipp dankbar, bin nämlich langsam echt am Verzweifeln. Vielen Dank im voraus. Grüße, Mone | |
| kangkang | 20.08.2004 um 23.16 | antworten und zitieren | |
| ehemaliger Patient Beitrag #11 | Hallo Mone, bei mir war die Verbesserung schon nach wenigen Tagen so stark, daß meine Blase wie immer funktionierte, solange ich den Dekok getrunken habe. Heute gibt es immer noch "gute" und "schlechte" Tage. Dann kann ich mehr trinken, Vitamin C in NATÜRLICHER Form zu mir nehmen oder Preiselbeersaft trinken (manchmal alles zusammen), was den PH-Wert senkt; also ein saures Milieu verursacht, was Bakterien gar nicht mögen. Allerdings werde ich sicher auch mal wieder zum Stabilisieren Dekok trinken. Meine Empfehlung für dich: versuch das mal mit Vitamin C (NATÜRLICHE Form) und Preiselbeersaft und gehe evtl. nochmal zu einem anderen TCM Arzt - eine zweite Meinung kann nicht schaden. Ansonsten alles Gute und Besserung für deine Blase Gruß kangkang | |
| Tina | 09.02.2005 um 14.14 | antworten und zitieren | |
| Beitrag #12 | Hallo, ich bin auf diese Seite gestossen, weil ich auch krampfhaft nach einer "heilenden" Lösung suche für meine ewig wiederkehrenden Blasenentzündungen. Manchmal bin ich so demotiviert, dass ich am liebsten ins Kloster gehen würde.. Nun habe ich eine Adresse bekommen von einem Akkupunkteur in Luzern (Schweiz), welcher scheinbar sensationelle Erfolge erzielt bei Blasengeplagten. Von diesen Käutersuds höre ich nun zum ersten Mal in diesem Forum; ich werde meinen Akkupunkteur auf diese Suds ansprechen.. Bekommen ich diese auch sonst irgendwo? | |
| Mone | 18.02.2005 um 15.25 | antworten und zitieren | |
| Beitrag #13 | Hallo Tina, für diesen "Dekokt" (Sud) bekommst du normalerweise ein Privatrezept vom Arzt/Therapeuten/Heilpraktiker ausgestellt. Er wählt die für Dich passenden Kräuter aus und schreibt eine Zusammenstellung auf ein Rezept. In Apotheken bekommst Du dann die "Kräutermischung" abgewogen und zusammengestellt. Der Therapeut gibt Dir auch eine Kochanleitung für den Dekokt. Die Kräuter einfach so zu kaufen, geht also nicht, weil Du ja wissen mußt, welche die richtigen für Dich sind. Bei der Apotheke solltest Du auf jeden Fall auch nachfragen, ob die Kräuter pestizidgeprüft sind! Das ist sehr wichtig. Sprech einfach mal mit dem Akupunkteur darüber, was er davon hält. Bei mir ging es leider nicht richtig weg, ist zwar besser geworden, aber nicht weg. Ich habe aber auch keine Akupunktur bekommen. Vielleicht ist die Kombination von bei dem am wirksamsten. Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg! | |
| hidalgo43 | 21.03.2006 um 12.45 | antworten und zitieren | |
| Beitrag #14 | Hallo!Auch ich bin eine geplagte bezüglich Blasenentzündung und Reizblase.Bin auf dieses Forum gestößen und sehr erstaunt welche Wirkung manche erziehlt haben. Ich komme uas dem Emsland, kann mir jemand sagen, wie ich an eine Adresse eines in der Nähe liegenden TCM- Arztes oder Heilpraktikers komme? Danke für Eure Antworten. | |
| hidalgo43 | 24.03.2006 um 14.48 | antworten und zitieren | |
| Beitrag #15 | Danke für Ihre Antwort. Den Tagessatz von 268 Euro, muss man den voll aus eigener Tasche bezahlen, oder gibt es eine Chance dass die Krankenkasse (meine ist BKK der Partner) einen teil übernimmt? Gruß Anja | |
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