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TCM-Forum » Krankheitsbilder » Eierstockzyste
 
Thema: Eierstockzyste 
Katharina schostok31.01.2005 um 14.54 | antworten und zitieren 
Beitrag #1

an Katharina schostok
Hallo,
ich hatte im Nov. 04 eine Op wegen einer sehr großen Eierstockzyste und jetzt nach 2 Monaten habe ich schon wieder eine 6cm große Zyste an der selben Stelle. Da ich noch nie vorher zysten hatte und sich in meinem Leben in den letzten Monaten sehr viel verändert hat, würde mich interessieren, was für Ursachen das haben kann. Psychische oder energiestauungen oder ähnliches. Ich glaube mein Körper will mir was
sagen, ich versteh ihn nur nicht.Vorschläge zu einer Behandlung ohne OP wären auch schön.
Danke im Vorraus
Beiträge zur Bildung von Eierstockzysten finden Sie in den Forensträngen: •Eierstockzyste
Schmerzende Eierstockzyste
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Entfernung eines Ovars+Folgen
Eierstockzyste
Zyste im Douglas-Raum
Tina Meinnert01.02.2005 um 10.28 | antworten und zitieren 
Klinik am Steigerwald

Beitrag #2

an Tina Meinnert
Hallo Katharina,

eine pauschale Antwort auf Ihre Frage kann man nicht finden. Die Intuition, dass der Körper "etwas sagen" will bei so deutlichen gesundheitlichen Beschwerden, ist bestimmt nicht falsch. Eine einfache Antwort darauf zu finden ist oft jedoch um so schwieriger, als häufig viele Faktoren eine Rolle spielen.
In Ihrem Falle wäre zunächst wichtig zu klären, welche physische Ursache die Zysten haben könnten. Handelt es sich um sogenannte Endometriosezysten oder nicht? Sind die Zysten mit Blut gefüllt oder nicht? Sind sie abhängig vom Zyklusverlauf? Haben Sie vorher lange die Pille genommen? Nehmen Sie sonst noch andere Medikamente?
Mit dieser Fragensammlung möchte ich Ihnen den Tip geben es vielleicht einmal mit chinesischer Medizin zu probieren. Eierstockzysten kann man nicht nur als lokales Problem im Unterbauch begreifen, sondern auch als ein systemisches Problem, dass den ganzen Körper betrifft. Ein Chirurg wird das Problem nur lokal angehen, mit der Gefahr, dass sich die Zysten neu bilden, da die systemische Ursache nicht behandelt wurde. In der chinesischen Medizin wird eine genaue Ursachenforschung betrieben über intensive Gespräche, Puls- und Zungendiagnose. Nach unserer Erfahrung ist dies in Kombination mit regelmäßigen gynäkologischen Untersuchungen ein vielversprechender Weg, da man dann aufgrund einer genauen chinesischen Diagnose gut mit chinesischer Arzneitherapie und Akupunktur behandeln kann.
Ich wünsche Ihenen viel Erfolg und gute Besserung.
Tina Meinnert
 
 
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