| Thema: Zyste im Douglas-Raum | ||
| Michaela Wurzer | 05.09.2005 um 15.30 | antworten und zitieren | |
| Beitrag #1 | Hallo, eine Freundin von mir hat eine 10 cm große, mit Blut gefüllte Zyste - höchstwahrscheinlich gutartig - im Douglas-Raum. Ob eine Verbindung zum rechten Eierstock oder zur Bauchhöhle besteht, konnte man beim Ultraschall nicht genau sehen. Bei der Untersuchung vor ca. 5 Wochen wurde ihr eine baldige OP nahe gelegt. Daraufhin ging meine Freundin erst einmal zum Homöopathen, der ihr Kalium carbonicum verschrieb und vorne rechts am Unterbauch ein Cantharidenpflaster auflegte. Außerdem machte sie Zinnkrautdunstumschläge und Zinnkrautbäder. Heute ging meine Freundin nochmals zur Frauenärztin, um einen weiteren Ultraschall machen zu lassen. Die Frauenärztin war entsetzt, dass sich meine Freundin noch nicht hatte operieren lassen. Sie meinte, dass sich die Zyste noch weiter vergrößert hätte. Die Ärztin riet ihr zu einer OP in den nächsten Tagen. Nächste Woche ist nun ein OP-Vorgespräch in der Klinik. Meine Fragen sind nun: 1. Kann man in einem solchen Fall mit Akupunktur oder TCM auch etwas machen? 2. Können solche Zysten auch nach einer OP wiederkommen? 3. Kann eine solche Zyste ihre Ursache in einer chron. Borreliose haben? 4. Kann es sich bei der Erkrankung auch um Endometriose handeln? Was die Beschwerden betrifft: Meine Freundin hat sehr starke Schmerzen während der Periode. Inzwischen hat sie gelegentlich auch einen leichten Druck im rechten Unterbauch außerhalb der Periode. Allgemein fühlt sie sich erschöpft. | Beiträge zur Bildung von Eierstockzysten finden Sie in den Forensträngen: •Eierstockzyste •Schmerzende Eierstockzyste •Eierstockzyste •Entfernung eines Ovars+Folgen •Eierstockzyste •Zyste im Douglas-Raum |
| Tina Meinnert | 06.09.2005 um 17.14 | antworten und zitieren | |
| Klinik am Steigerwald Beitrag #2 | Sehr geehrte Frau Wurzer, nach Rücksprache mit einer Ärztin des Hauses möchte ich Ihnen auf Ihre dringende Anfrage folgendermaßen antworten: Es scheint sich bei der Zyste Ihrer Freundin um einen schnell wachsenden Prozess zu handeln. In diesem Falle ist unser Rat sich nach der Empfehlung der Gynäkologin zu richten und diesen Prozess schulmedizinisch operativ abklären zu lassen. Sollte sich bei der Operation der Vedacht einer Endometriose erhärten, ist es durchaus möglich, dass sich erneut Zysten bilden. In dem Fall wäre es sinnvoll nach der Operation eine Behandlung mit chinesischer Arzneitherapie und Akupunktur zu beginnen und über eine sogenannte Zyklusregulation eine Besserung der Endometriose zu erreichen. Ebenfalls sind die starken Periodenschmerzen mit den Möglichkeiten der TCM gut zu behandeln. Der Zusammenhang mit einer Borreliose ist nicht direkt zu bestätigen, aber auch nicht auszuschließen. Die chinesische Medizin arbeitet nicht mit "Fächergrenzen". Nach der chinesischen Aufffassung sucht sich der Körper "Ventile", um ich von Schlackenbelastungen (wie nach einer Antibiotikatherapie wegen Borreliose) zu befreien. Die chinesische Medizin kann helfen, dass die richtigen Ventile gewählt werden (Blase, Darm) und nicht eventuelle Notventile wie der Unterleib. Wir wünschen Ihrer Freundin alles Gute. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gern wieder an uns. Mit freundlichem Gruß Tina Meinnert | |
| Antwort schreiben | ||
| zurück zur Übersicht | ||
