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Schulter, Ohnmachtsangst, Schwindel, Kribbeln
| Thema: Schulter, Ohnmachtsangst, Schwindel, Kribbeln | ||
| TheVision | 10.01.2006 um 19.41 | antworten und zitieren | |
| Beitrag #1 | Hallo! Da ich mittlerweile ziemlich verzweifelt bin, da mir bisher kein Arzt irgendwie weiterhelfen konnte, habe ich mich im Internet auf die Suche nach meinem "Problem" begeben und bin dabei auf diese Seite hier gestoßen. Vielleicht kennt hier jemand mein Problem. Begonnen hat das Ganze vor ca. 2 1/2 Jahren. Ich lag morgens nach dem Aufwachen im Bett, drehte mich um und verspürte schlagartig in der linken Schulter den, wie ich mittlerweile festgestellt habe, weit bekannten "Stromschlag", ein Muskelzucken oder was immer es ist. Allerdings blieb es nicht bei diesem kurzen Stromschlag, sondern er ging nicht weg und ein Schwindelgefühl ging sofort durch den ganzen Körper, besonders durch die linke Seite. Nach vielleicht 5 bis 10 Sekunden ließ dieses Gefühl nach und ich dachte, es sei wieder weg. Jedoch kam es nach vielleicht 10 bis 15 Sekunden wieder zurück, jedoch nicht so schlagartig wie beim ersten Mal sondern ganz langsam, so dass man wusste "Oh Gott, da kommt es wieder". Dann konnte ich feststellen, dass man denkt, dass man etwas schielt, und man merkte langsam ein Kribbeln das durch den Körper ging so als wäre einem der betreffende Körperteil "eingeschlafen". Ich hatte Todesangst, so etwas Ekelhaftes hatte ich noch nie erlebt. Das Ganze wiederholte sich ca. 15 Minuten lang, dann war es auf einmal weg. Inzwischen hatten meine Eltern den Notarzt angerufen, als der jedoch da war, war der Spuk schon wieder vorbei und sie konnten eigentlich nur noch etwas erhöhten Blutdruck (minimal) sowie etwas weiße Fingernägel feststellen, was auf eine Durchblutungsstörung hinweisen könnte. Ich wurde dann erstmal mit ins Krankenhaus genommen, aber da konnte auch nichts mehr festgestellt werden, und konnte danach wieder nach Hause. Ich wurde an einen Neurologen überwiesen, um festzustellen ob da irgendein Zusammenhang besteht. Allerdings war dort das Ergebnis des EEG negativ und es konnten auch sonst keine Auffälligkeiten festgestellt werden. Ein befreundeter Physiotherapeut meinte dazu, dass das Ganze wohl eher ein orthopädisches Problem wäre und das Ganze vermutlich auf eine Muskelverkrampfung in der Schulter zurück zu führen wäre, die dann auf Nerven des vegetativen Nervensystems drücken würden, wodurch das Ausstrahlen über den ganzen Körper, der Schwindel etc. erklärt werden könne. Er zeigte mir ein paar Dehnungsübungen, die ich so machen sollte und die eventuell auch im akuten Fall helfen sollten. Im Grunde halt das "Gegendehnen" gegen den vermeintlichen Krampf in der Schulter. Da aber nichts wirklich festgestellt werden konnte, schlief die Nachforschung ein und ich hatte auch etliche Monate lang Ruhe. Irgendwann jedoch trat exakt das gleiche Problem wieder auf, wieder die Stelle an der Schulter, die Panik, das Schwindelgefühl, die Angst ohnmächtig zu werden, das Ausstrahlen über den ganzen Körper und das Kribbeln, das langsam durch den Körper geht. Ich versuchte auch das, was der Physiotherapeut mir gezeigt hatte, aber es half nicht wirklich. Wo das Ganze allerdings dieses mal genau auftrat weiß ich jetzt nicht mehr, jedenfalls nicht mehr im Liegen, das war nur beim ersten Mal, ich glaube dieses Mal war es im Sitzen. Auf jeden Fall warf ich mich sofort auf den Boden, da ich Angst hatte zu stürzen, da ich da noch nicht wusste, das dies nicht der Fall ist. Erst nach einigen weiteren Situationen, in denen das Problem auftrat (zum Teil Monate dazwischen), wusste man so langsam, dass man nicht ohnmächtig wird, dabei auch sitzen oder sogar stehen bleiben kann. Allerdings will man sich automatisch setzen, weil man irgendwo doch Angst hat irgendwann um zu kippen. Jedoch war jedes mal immer die Hilflosigkeit da, dass man einfach nichts dagegen tun konnte, nur Abwarten bis es von alleine wieder nach ca. 15 Minuten aufhörte. Vor kurzen (Anfang Dezember 2005) trat das ganze beim Sport auf (zu den Begleitumständen komme ich nachher noch), ich setzte mich, wartete bis es wieder nach ließ, dachte mir es sei wieder gut, hab weiter Sport gemacht, dann trat es wieder auf, und dann habe ich das ganze abgebrochen. Als ich wieder zu Hause war, trat es dann wieder auf, ging wieder weg, ich ging die Treppe runter, um etwas zu trinken, und da kam das Ganze schon wieder. Ich zitterte mittlerweile am ganzen Körper, hyperventilierte fast und ich war natürlich total fertig. Meine Eltern entschlossen sich mal wieder den Krankenwagen anzurufen und mich noch mal ins Krankenhaus bringen zu lassen, da die Sache ja nicht so weiter gehen konnte. Natürlich wieder das selbe wie damals, als der Krankenwagen da war, war die Sache vorbei, nur das Zittern war noch etwas da etc.. Im Krankenhaus angekommen wurde dann unter anderem auch mein Blut untersucht und es wurde festgestellt, dass mein Kalium-Spiegel an der unteren "Grenze" war, was aber auch die einzige Auffälligkeit war, die festgestellt werden konnte. Ich wurde dann über Nacht da behalten, bekam Kalium, um den Spiegel wieder auf ein normales Level zu bringen, und wurde dann am nächsten Tag wieder entlassen, da wieder alles normal war. Ich wurde nun mal zum CT überwiesen um festzustellen, ob in der Schulter oder an der Halswirbelsäule etwas ist, das das Ganze auslösen könnte. Aber laut Aussage meines Orthopäden ist da nichts zu erkennen. Nun trat das Ganze noch mal vor Silvester auf sowie in den letzten 2 Tagen noch 3 mal. Allerdings habe ich es bei dem Auftreten vor Silvester geschafft, das Ganze in den Griff zu kriegen und es deutlich abzukürzen. Ich stelle fest, dass ein Kreisen der Schultern (nach oben heben, nach hinten ziehen und wieder absenken) sowie das leichte Gegendehnen die Symptome a) abschwächt und das Ganze b) wie schon erwähnt auf 2 bis 3 Minuten verkürzt. Das klappt bisher eigentlich immer ganz gut und es deutet ja auch darauf hin, dass das Ganze ein Orthopädische Problem zu sein scheint. Nichts desto trotz ist das ja nicht die Lösung des Problems, sondern nur eine Symptombehandlung mit der ich ehrlich gesagt auch nicht viel besser leben kann, da einen das Auftreten dieses Problems immer komplett aus der Bahn wirft und man permanent Angst davor hat, dass es wieder auftritt, wann und wo auch immer. Zu den Begleitumständen: Ich arbeite seit knapp 4 Jahren als Software Entwickler und sitze demnach mindestens 8 Stunden am Tag am PC. Des Weiteren mache ich seit ca. 2 Jahren als Sport intensiv Speedskating (hauptsächlich im Sommer, im Winter nur einmal wöchentlich Hallentraining), was durch die Haltung bei diesem Sport eventuell auch zu dem Problem beitragen könnte?! Das Problem an sich ist nicht an bestimmte Bewegungen oder Tätigkeiten gebunden, es tritt urplötzlich aus dem Nichts auf und es lässt sich keinerlei Regelmäßigkeit feststellen. Allerdings ist das Ganze nur ein einziges Mal bei intensiver Bewegung aufgetreten, nämlich Anfang Dezember beim Sport. Sonst eigentlich immer nur beim ruhigen Sitzen, selten auch beim Gehen. So ... ich hoffe, dass es jemand geschafft hat bis hierher durch zu halten. Ich hoffe, dass vielleicht jemand dieses Phänomen kennt, vielleicht sogar eine Lösung kennt. Sollte jemand noch detailliertere Fragen haben, möge er mich bitte via E-Mail kontaktieren oder einfach hier im Forum antworten und nachfragen. Ich bin über jede erdenkliche Hilfe dankbar. Meine E-Mail Adresse: info@ready4surf.de Viele Grüße Michael | Fragen und Diskussionen zu Schwindel finden Sie in den Forensträngen: •Schulter, Ohnmachtsangst, Schwindel, Kribbeln •Schwindel Was nun? •Frage zu Schwindel •Schwindel - Nacken? |
| Marcus | 14.03.2006 um 17.18 | antworten und zitieren | |
| Beitrag #2 | Hmm ich habe den Bericht jetzt 2 mal gelesen und ich weis nich, aber ich hab das schon mal gehört und denke da an das crohnische Müdigkeitssyndrom. Da bekommt man Schwindelatacken und Müdigkeit und Blitzen vor den Augen und Schmerzen überall und denkt man schielt und so was alles denn meine Ma hat das. Hmm vielleicht mal im Netz unter CFS schauen, so heisst die Krankheit, crohnisches Müdigkeitssyndrom? Ich will nicht sagen dass du es hast aber mal die Sachen vergleichen?! LG Marcus | |
| kuschel | 13.01.2008 um 23.11 | antworten und zitieren | |
| Beitrag #3 | hallo michael, hast du die schwindelanfälle noch? was du da beschreibst kommt mir sehr bekannt vor,mir geht es auch so und es heisst,dass das alles vom rücken und nacken und den verspannungen kommt!ich rede selten darüber,da man dann immer etwas merkwürdig angesehen wird!leider!ich ziehe mich dann meist zurück und hoffe das es bald vorüber geht! was hast du bis jetzt heraus bekommen?ist es besser geworden bei dir? lg kerstin | |
| gesche | 13.11.2008 um 17.17 | antworten und zitieren | |
| Beitrag #4 | Hallo Kerstin und auch Michael, falls ihr noch betroffen und interessiert seid, eure Beiträge sind ja schon länger her: Nacken- Schulterschmerzen und Schwindel , diese Symptome begleiten mich schon lange und ich würde mich gern mit euch darüber austauschen oder mit jemand anderem Betroffenen, der dies gerade liest. Ich mache was dagegen, komme dennoch nicht so richtig weiter damit...Freue mich auf Antworten und Reaktionen! Gruß Gesche | |
| Muffi | 08.08.2010 um 14.20 | antworten und zitieren | |
| Beitrag #5 | Hallo alle Miteinander, ich weiß nicht, ob noch irgendjemand die Diskussion verfolgt, dennoch hoffe ich, dass mir geantwortet wird! Interessanterweise leide ich exakt unter dem Problem wie Michael, genau das was du beschreibst habe ich so eben durchgemacht, mit dem einzigen Unterschied: Bei mir tritt das ganze nur einmal auf, jedoch ca. 15 Min. lang! Unberechenbar, nicht vorbeugbar und ohne Ankündigung. Zwischen den Vorkommnissen liegen mehrere Monate, so dass ich meistens einfach froh bin, wenn es wieder aufgehört hat! Zurzeit kämpfe ich noch mit "Nachwehen", Nacken- und Schulterschmerzen. Habe gerade Voltaren und Magnesium zu mir genommen in der Hoffnung mich bald wieder schmerzfrei bewegen zu können. Bisher hieß meine Diagnose: "Eingeklemmter Nerv", untersucht worden bin ich allerdings nie. Und so langsam zweifele ich daran, dass ich mir jedes Mal ein Nerv einklemme! Werde mich demnächst verschiedenen Untersuchungen unterziehen, um zu versuchen dem Problem auf den Grund zu gehen Ich hasse Arzttermine+Untersuchungen, hab noch Niemanden (Ärzte, Heiler, Homöopathen) gefunden, der mich ernsthaft untersucht und gesund gemacht hat - egal, um was es sich gehandelt hat!! Wie kommt so was? Nun hoffe ich in diesem Forum auf Tipps+Antworten zu stoßen. So haben es die Menschen vor tausend Jahren auch gemacht - alte "Hausmütterchenrezepte+mittelchen" weitergegeben und vielleicht hat es geholfen. Also, ihr da draußen, wenn ihr was wisst, was mir helfen könnte, dann antwortet bitte! LG und gute Besserung, Lisa | |
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